Sägebock oder Sägemehl

Wenn Holz verarbeitet werden soll, benötigt man spezielles Werkzeug sowie einiger Hilfsmittel. Neben den elementaren Werkzeugen wie Kettensäge und Axt braucht man natürlich auch aus arbeitsrechtlichen Gründen Kleidung mit Schnittschutz. Ebenso wichtig ist der Sägebock, ein Gestell auf dem man Holz zum Sägen abstellt. Das Verarbeiten von Holzstämmen ist ohne Sägebock recht schwierig. Doch was genau ist ein Sägebock, auf welche Eigenschaften kommt es an und welche Einsatzmöglichkeiten bietet ein Sägebock?

Sägebock

Bereits in antiken Hochkulturen wurde der Sägebock verwendet, um Holz zu verarbeiten. Seither ist ein Standfester Bock zum Sägen unverzichtbar für sicheres und qualitativ hochwertiges Sägen. Bei beinahe allen holzverarbeitenden Berufen ist der Sägebock eines der Wichtigsten Hilfsmittel. Seine ursprüngliche Form behielt er, auch wenn er heute innovative Fortschritte gemacht hat. Mithilfe dieses Hilfsmittels können Holzstämme oder -stücke abrutschsicher und sicher fixiert werden und einfach gesägt werden.

Anwendung des Sägebocks

Die beim Sägen unverzichtbare Hilfe vom Sägebock basiert auf seiner Funktion sowie der einfachen Bauart. Die Basis eines standfesten Bock zum Sägen bieten die drei Füße, welche ein stabiles Dreieck auf dem Boden bilden. Weitere Verstrebungen dienen dazu diese Basis zu stabilisieren und zu fixieren. Darüber befindet sich die Auflagefläche, die je nach Modell unterschiedlich ausfallen kann. Das zu bearbeitende Holzstück wird jetzt einfach in die Auflagefläche gelegt und stabilisiert mit seinem Gewicht das Sägebock. Jetzt kann beliebig das Holzstück gesägt werden, wobei es zu empfehlen ist immer am vorderen Ende des Sägebocks zu sägen. Wenn das Eigengewicht des Holzstücks nicht ausreicht, können Sie noch Keile oder Spanngurte dazu verwenden, die Holzstücke zu stabilisieren.

Einsatzgebiete

Ein Standfester Bock zum sägen lässt sich vielfältig einsetzen. Eigentlich dient er zur Verarbeitung von Holzstämmen, jedoch ergeben sich auch viele andere praktische Verwendungsmöglichkeiten in anderen Einsatzgebieten. So kann man den Sägebock bspw. zum Abstützen von Lasten verwenden. Der Sägebock ist deshalb ein unverzichtbares Hilfsmittel im Bereich der Forst- und Landwirtschaft und dem Bauwesen. Auch im privaten Bereich ist der Sägebock bei Renovierungen oder Holzarbeiten unverzichtbar.

Was macht einen guten Sägebock aus?

Ein Standfester Bock zum Sägen kann mehrere Jahre ohne Probleme im Inneren als auch im Freien verwendet werden. Doch wie erkennen Sie einen Sägebock, der dies gewährleistet? Sehr viele Anbieter von Sägeböcken gibt es bereits. Die Preise reichen von kleinen zweistelligen bis hin zu dreistelligen Beträgen.
Das wichtigste ist das Material und die Verarbeitung. Hier finden sich natürliches Holz, behandeltes Holz, Stahl oder Kunststoff.

Es sollte vor allem witterungsbeständig und resistent gegen Frost sein. Bei versehentlichen Einschnitten, sollte das keinen negativen Einfluss auf die Stabilität des Sägebocks haben. Die Variante aus Holz gilt weiterhin als klassisches Sägebock. Die Tanne ist bspw. ein Material mit guter Resistenz gegenüber Wärme, Kälte, Feuchte und weitere Umwelteinflüsse. Aber auch Metalle bieten diese Eigenschaften. Achten Sie auf breite Standbeine und vermeiden Sie Sägeböcke die vor der Nutzung zusammengebaut werden.

Dimensionen und maximale Tragfähigkeit

Sehr wichtig sind auch die Dimensionen des Sägebocks sowie dessen maximale Tragfähigkeit. Dabei müssen Sie natürlich selbst in Abhängigkeit davon, welche Materialien in welcher Länge Sie verarbeiten möchten, bewerten welcher Dimensionen und maximale Tragfähigkeit Sie benötigen.

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